Bericht


33 Personen im Gesamtalter von rund 800 Jahren besammelten sich an Auffahrt am Lindenplatz. Mit Bus und S-Bahn via Wohlen, Rotkreuz und Luzern wurde das Ziel Kriens erreicht.

Rita hatte wie gewohnt ein Quiz für die Kinder vorbereitet und alle wurden mit Fragebogen und Stiften ausgestattet, um im Laufe des Tages die Antworten zu finden, Grössen, Gewichte und Alter zu rechnen und den „Esel“ zu erraten.

Der steile Aufstieg auf die Krienseregg wurde bei strahlendem Sonnenschein und traumhaftem Ausblick auf den schneebedeckten Pilatus in Angriff genommen. Schon nach wenigen Metern kam von den Kleinsten die Frage „wie weit ist es noch?“.  Einige der Grossen dachten wohl dasselbe, trauten sich aber nicht zu fragen. Im ersten kühleren Waldabschnitt gab es deshalb auch schon die erste Rast, eine weitere Pause wurde nach etwa zwei Dritteln des Weges eingeschaltet.

Am Ziel erwartete die Bergsteiger ein Grillplatz, der durch die Bähnlifahrer teilreserviert war. Nun ging der Kampf los um einen Platz für die Wurst auf dem Rost, Rita sorgte aber umgehend mit einem Glas Roten für Entspannung. Schon bald rief Beni zur Weiterreise mit den 4er Gondeln auf die Fräkmüntegg, wo er den TV im Seilpark angemeldet hatte. Einige hatten noch Kraft in den Beinen übrig und nahmen auch diese Etappe unter die Füsse.

Am Fuss des Pilatus teilte sich die Gruppe auf, die meisten Kinder bewiesen unter Aufsicht der Begleitpersonen ihren Mut im Seilpark. Andere bevorzugten eine Fahrt auf der von Schnee umgebenen Rodelbahn, welche leider wegen Schnecken in Menschengestalt auf der Bahn nicht immer im rasanten Tempo erfolgen konnte.

Zum Abschluss wagten sich einige der Jugikinder und deren Leiter auf den Powerfan – einem freien Fall aus 20 Metern – begleitet von schrillen Schreien und doch lachenden und stolzen Gesichtern nach der Landung.

Vor der Talfahrt konnte der Glacestand seinen Umsatz steigern und im Bähnli nach Kriens genoss mancher die verdiente Abkühlung nach den Kletterpartien.

Während der Wartezeit in Luzern wurden Bäckereien und Getränkestände unterstützt und Spezialitäten für zu Hause und kühle Biere für die Heimfahrt eingekauft. Maria zirkulierte zur Freude von Gross und Klein in der S-Bahn mit zwei Säcken Gummibärlis und vergass auch die beiden nobleren, bei der Bahn tätigen Herren in der 1. Klasse nicht.

Nach Ankunft in Mellingen erfolgte das Liegestützenduell, welches von Marius gegen Fabian ausgetragen wurde und nicht ganz legal zu Gunsten des Kleineren ausging.

Herzlichen Dank an die ganze Familie Rimpf fürs Organisieren, es war einmal mehr ein superschöner Maibummel!

(Martina Wagen, 8.Mai 2016)

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